
In einer Akupunkturbehandlung werden feine Nadeln in die auf den Meridianen liegenden Akupunkturpunkte eingestochen.
Nach dem Einstich der Nadeln, wird zuerst ein “deqi“ Gefühl gesucht, das heisst, es entsteht ein leichtes kribbeln, ziehen oder Druckgefühl. Diese Empfindung klingt jedoch nach einigen Sekunden wieder ab.

Es werden vor allem Punkte an den Füssen, Händen sowie Unterarm und Unterschenkel gestochen, da diese Punkte sehr dynamisch sind und den ganzen Körper widerspiegeln können.
Die Akupunktur wird ausschliesslich mit sterilen Einwegnadeln durchgeführt.

Durch den Nadelreiz lässt sich das Qi beeinflussen, so dass der Energiefluss wieder in Bewegung gebracht wird. Das Ziel besteht darin, die körpereigenen Funktionen durch einen harmonischen Qi-Fluss wieder anzuregen.

Verschiedene verwandte Therapieformen, die teilweise ergänzend zur Akupunktur angewendet werden:
Hier werden die Akupunkturpunkte durch das Abbrennen von getrockneten Blättern des Beifusses gewärmt.

Durch das Auflegen von erhitzten Glaskugeln (die beim abkühlen ein Vakum bilden) wird ein starker Saugreiz erzeugt und somit die Durchblutung angeregt. Ebenso können krankheitsverursachende Umweltfaktoren ausgeleitet werden.
Im Ohr spiegelt sich wie in jeder Zelle der Mensch selbst. Es können Nadeln (begleitend zur Akupunktur) oder Samen sowie Dauernadeln (bleiben auch zwischen den Therapien) verwendet werden.
